Er liegt genau unter dem Mosaik des Foyers. Geht man die Treppe hinunter, kommt man auf ein Tor mit der Jahreszahl 1929 zu. Dieses Tor ist einer der beiden Zugänge zu einem achteckigen Raum (Oktogon). Hinter dem Tor wurden bis November 2002 noch Asservate gelagert.

Inzwischen wurde der der Raum umgestaltet und seinem ursprünglichen Zweck wieder zugeführt: einem Ausstellungsraum. Am 19. November 2002 wurden die letzten Asservate aus dem Grundsteinraum entfernt. Nun erst ist der Raum in seiner ganzen Größe und architektonischen Besonderheit erkennbar.

Oktogone, also achteckige Räume, sind in weltlichen Bauten sehr selten zu finden und sind dann immer etwas ganz besonderes. Dr. Jörg Heimeshoff, dem Leiter der Unteren Denkmalbehörde Düsseldorf ist im gesamten Stadtgebiet nur noch eine Kirche bekannt, deren Turm einen achteckigen Grundriss hat.

Wie auf dem Planausschnitt unten zu sehen ist, befindet sich genau in der Mitte des Raumes eine quadratische Säule. In dieser Säule liegt der Grundstein des Polizeipräsidiums.

Die Patenschaft über den Grundsteinraum hatte Aloys Odenthal, einer der Retter der Stadt Düsseldorf aus dem Jahre 1945, übernommen. Mit seiner Unterstützung wurde der Grundsteinraum unter Einbeziehung der Denkmalbehörden so umgestaltet, dass hier verschiedene Exponate zur Geschichte des Polizeipräsidiums untergebracht werden können.
Leider verstarb unser Freund und Förderer Aloys Odenthal am 20. November 2003 nach kurzer schwerer Krankheit.

„In diesem Raum haben wir die Möglichkeit, die Geschichte der Düsseldorfer Polizei darzustellen" heißt es in der Urkunde; die der damalige Polizeipräsident Michael Dybowski Aloys Odenthal zum 90. Geburtstag überreicht hat und „hierzu gehören insbesondere auch die Ereignisse des 16. und 17. April 1945, die ihren Ausgang im Polizeipräsidium genommen haben."

Anlässlich der Eröffnung des ersten Teiles der Dauerausstellung zu Düsseldorfer Polizeigeschichte fand am 16. April 2004 eine Gedenkfeier im Polizeipräsidium Düsseldorf statt. Eine Zusammenfassung der Reden, Ereignisse sowie einige Bilder finden sie in nachgestelltem PDF-Dokument (ca. 5 MB).